Fortbildungsmöglichkeiten

Das Erleben von Sterben und Tod kann mit starken Gefühlen – vor allem der Ohnmacht und Hilflosigkeit – verbunden sein.
Helfende brauchen fachliche Anleitung, um Sterbenden und Angehörigen angemessen begegnen und Ihnen zur Seite stehen zu können.
Die übergeordneten Lernziele in den verschiedenen Curricula der verschiedenen Professionen sind weitgehend identisch: Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Gesprächsführung mit Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen sowie deren Beratung und Unterstützung, die Indikationsstellung für kurative und palliative Maßnahmen, Schmerz- und Symptombehandlung, psychosoziale Begleitung schwerstkranker und sterbender Patientinnen und Patienten, Arbeit im multiprofessionellen Team, Integration existentieller und spiritueller Aspekte, Auseinandersetzung und Umgang mit Sterben, Tod und Trauer sowie deren kultureller Dimensionen, ethische und rechtliche Fragestellungen, Wahrnehmung und Prophylaxe von Überlastungssyndromen.
Quelle: DGP, DHPV und Bundesärztekammer Berlin: „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“, 10. Auflage, Januar 2020, S. 17/18
Palliativ Care für Pflegefachkräfte
Curriculum
Der Palliative Care Kurs für Pflegende wird nach dem Curriculum Palliative Care von M. Kern, M. Müller und K. Aurnhammer unterrichtet.
Zulassungsvoraussetzung:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen Palliative Care Kurs Pflege benötigen eine dreijährige Ausbildung mit einem staatlichen Examen in Gesundheits- und Krankenpflege bzw. eine dreijährige Ausbildung mit einem staatlichen Examen in Altenpflege. Empfohlen ist eine mindestens zweijährige Berufserfahrung. In Einzelfällen können auch Angehörige anderer Berufsgruppen (z. B. Altenpflegehelferinnen und -Helfer) mit Erfahrung zu den Kursen zugelassen werden.
Zeitumfang:
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Weiterbildung Palliative Care für Pflegende zu absolvieren:
Die Durchführung erstreckt sich auf etwa ein Jahr, mindestens aber auf 6 Monate, so dass zwischen den Blockwochen genügend Zeit ist, das Gelernte im Alltag anzuwenden und zu festigen.
Schwerpunkte:
Quelle: www.dgpalliativmedizin.de/weiterbildung/weiterbildung-fuer-pflegekraefte
Pädiatrische Palliative Care
Curriculum
Die Zusatzweiterbildung Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen basiert auf dem Multiprofessionellen Curriculum Pädiatrische Palliative Care (200UE) nach B. Zernikow, S. Kaldirim-Celik, P. Schmidt, B. Hübner-Möhler (2024)
Voraussetzung:
Eine Teilnahme an einem entsprechenden Kurs ist erst nach Abschluss der primär qualifizierenden Ausbildung möglich und richtet sich an ärztliche, pflegerische und psychosoziale Mitarbeitende in der Pädiatrie. In Einzelfällen können auch Angehörige anderer Berufsgruppen, z. B. Physiotherapeutinnen oder -therapeuten mit Erfahrung zum Kurs zugelassen werden.
Zeitumfang:
Der Kurs wird als multiprofessionelle Weiterbildung in vier Blockwochen à 40 Stunden innerhalb von 12 Monaten durchgeführt. Die Präsenzzeit beträgt 160 Unterrichtseinheiten zuzüglich 40 Unterrichtseinheiten für die Erstellung einer Hausarbeit. Die Gesamtstundenzahl umfasst 200 Unterrichtseinheiten.
Schwerpunkte:
Inhalte der Weiterbildung sind die 12 Kernkompetenzen der EAPC Children’s Palliative Care Education Taskforce, die für den Bereich der Lehre in der pädiatrischen Palliativversorgung definiert wurden.
- Die Kernbestandteile der pädiatrischen Palliativversorgung in dem Umfeld anwenden, in dem die erkrankten Kinder/Jugendlichen und ihre Familien leben.
- Die Bandbreite der Entwicklung von Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie deren Beeinträchtigung durch eine lebensbedrohliche Erkrankung aufzeigen.
- Körperliches Wohlbefinden während des kindlichen Krankheitsverlaufs – einschließlich der Lebensendphase – fördern.
- Den psychosozialen, erzieherischen und spirituellen Aspekten der Kinder/Jugendlichen gerecht werden.
- Die Bedürfnisse der Familien erkennen und darauf reagieren.
- Auf Herausforderungen von klinischer und ethischer Entscheidungsfindung in der pädiatrischen Palliativversorgung reagieren.
- Die Kommunikation und Entscheidungsfindung während Krisen und am Lebensende fördern sowie die Versorgung am Lebensende erleichtern.
- Interdisziplinäre Teamarbeit und umfassende Versorgungskoordination umsetzen in allen Bereichen, in denen pädiatrische Palliativversorgung angeboten wird.
- Kindgerechte zwischenmenschliche und kommunikative Fähigkeiten entwickeln, einschließlich dem Überbringen schlechter Nachrichten sowie der Beratung von Eltern hinsichtlich der Pflege ihres schwer kranken Kindes.
- Den Trauerprozess einschätzen und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von trauernden Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen reagieren sowie geeignete Unterstützung anbieten.
- Selbstwahrnehmung, Achtsamkeit sowie kontinuierliche Selbstreflexion üben.
- Die Öffentlichkeit für die pädiatrische Palliativversorgung sensibilisieren.
Palliativmedizin für Ärztinnen und Ärzte
Nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer umfasst die Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Behandlung und Begleitung von Patientinnen und Patienten mit einer inkurablen, weit fortgeschrittenen und fortschreitenden Erkrankung mit dem Ziel, unter Einbeziehung des sozialen Umfelds und unter Berücksichtigung der individuellen psychischen und spirituellen Situation die Lebensqualität dieser Patientinnen und Patienten bestmöglich positiv zu beeinflussen. (Vgl. (Muster-)Kursbuch Palliativmedizin, S.5, online unter: (Muster-) Kursbuch Palliativmedizin.)
Basiskurs Palliativmedizin für Ärztinnen und Ärzte
Voraussetzungen:
Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung
Zeitumfang:
40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin. Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt. Voraussetzung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin.
Zusatzweiterbildung Palliativmedizin für Ärztinnen und Ärzte
Voraussetzungen:
Zeitumfang:
Die Weiterbildungszeit beträgt 120 Stunden Fallseminare unter Supervision in drei Modulen á 40 UE.
Die Fallseminare können durch 6 Monate Weiterbildung unter Befugnis an Weiterbildungsstätten ersetzt werden.
Quelle: www.dgpalliativmedizin.de/weiterbildung/weiterbildung-fuer-aerzte
Palliativ Care Psychologie
Curriculum
Basiscurriculum „Palliative Care für Psychologinnen und Psychologen“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).
Voraussetzung:
Abgeschlossenes Psychologiestudium (Diplom oder Master of Science) und/oder Approbation als Psychotherapeutin/Therapeut
Zeitumfang:
Die Weiterbildung umfasst 160 Unterrichtseinheiten (UE á 45 Minuten) und wird in drei Themenblöcke unterteilt:
Für Teilnehmerinnen/Teilnehmer, die keine Praxiserfahrung im Palliativbereich (Palliativstation, Hospiz, SAPV) haben, ist eine 20-stündige Hospitation in einer entsprechenden Einrichtung obligatorisch.
Palliativ Care Therapeutische Berufsgruppen (E,L,P)
Curriculum:
Palliative Care Kurse für Ergotherapeutinnen- und therapeuten, Logopädinnen und Logopäden und Physiotherapeutinnen und -therapeuten basieren auf dem Basiscurriculum „Palliative Care für therapeutische Berufsgruppen Ergotherapie-Logopädie-Physiotherapie (E-L-P)“
Zulassungsvoraussetzungen:
Staatliches Examen in der Physiotherapie, Logopädie oder Ergotherapie
Zeitumfang:
Der Kurs umfasst 40 Unterrichtseinheiten.
Schwerpunkte:
Der Basiskurs führt Therapeutinnen und Therapeuten in die Palliativmedizin und Hospizarbeit ein und vermittelt Grundlagen der Palliativmedizin und Hospizarbeit, medizinische und klinische Aspekte und Symptome, dazugehörige therapeutische Behandlungsziele und Behandlungstechniken und sensibilisiert zu psychosozialen, ethischen, spirituellen und kulturellen Aspekten.
Darauf aufbauend sind verschiedene Vertiefungsmodule in Palliativ Care zur Spezialisierung möglich.
Quelle: www.dgpalliativmedizin.de/weiterbildung/weiterbildungen-physiotherapie
Curriculum:
Palliative Care Kurs für Soziale Arbeit/psychosoziale Berufsgruppen werden nach dem Curriculum Palliative Care Soziale Arbeit von C. Schütte-Bäumner, I. Neupert, S. Kiepke-Ziemes, D. Lehmann unterrichtet.
Zulassungsvoraussetzungen:
Fachkraft der Sozialen Arbeit – Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter, Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen, Psychologinnen/Psychologen und Theologinnen/Theologen
Zeitumfang:
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Weiterbildung zu absolvieren:
Schwerpunkte:
Dieser Kurs richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die sich für die spezifischen Begleitungsanforderungen im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen sensibilisieren (Modul 1), in palliativen Versorgungssettings tätig werden möchten (Basisqualifikation Modul 1 und 2) oder bereits in palliativen Settings tätig sind und sich spezifisch durch ein Aufbaumodul weiterqualifizieren möchten. Außerdem adressiert er Fachkräfte, die eine Weiterbildung als Hospizkoordinatorinnen/Koordinatoren nach § 39a SGB V anstreben. Schwerpunkt ist es, sich ein ganzheitliches Bild von Patientinnen und Patienten machen zu können, sowie Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen zu erschließen. Der Fokus liegt auf der Beratung und Unterstützung der Betroffenen sowie in der Berücksichtigung und Einbindung des sozialen Umfelds.
Themen sind u. a.:
Darauf aufbauend kann über die Teilnahme am Weiterbildungsmodul „Palliative Counseling“ (40 UE) eine weitere Vertiefung erreicht werden.
Quelle: www.dgpalliativmedizin.de/weiterbildung/weiterb-psycho-sozial
Curriculum:
Palliative Care Kurs für Soziale Arbeit/psychosoziale Berufsgruppen werden nach dem Curriculum Palliative Care Soziale Arbeit von C. Schütte-Bäumner, I. Neupert, S. Kiepke-Ziemes, D. Lehmann unterrichtet.
Zulassungsvoraussetzungen:
Fachkraft der Sozialen Arbeit – Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter, Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen, Psychologinnen/Psychologen und Theologinnen/Theologen
Zeitumfang:
Es gibt zwei Möglichkeiten die Weiterbildung zu absolvieren:
Schwerpunkte:
Dieser Kurs richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die sich für die spezifischen Begleitungsanforderungen im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen sensibilisieren (Modul 1), in palliativen Versorgungssettings tätig werden möchten (Basisqualifikation Modul 1 und 2) oder bereits in palliativen Settings tätig sind und sich spezifisch durch ein Aufbaumodul weiterqualifizieren möchten. Außerdem adressiert er Fachkräfte, die eine Weiterbildung als Hospizkoordinator:in nach § 39a SGB V anstreben. Schwerpunkt ist es, sich ein ganzheitliches Bild von Patient:innen machen zu können, sowie Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen zu erschließen. Der Fokus liegt auf der Beratung und Unterstützung der Betroffenen sowie in der Berücksichtigung und Einbindung des sozialen Umfelds.
Themen sind u. a.:
Die Teilnehmenden erhalten nach Abschluss ein Zertifikat.
Darauf aufbauend kann über die Teilnahme am Weiterbildungsmodul „Palliative Counseling“ (40 UE) eine weitere Vertiefung erreicht werden.
Quelle: www.dgpalliativmedizin.de/weiterbildung/weiterb-psycho-sozial
Curriculum:
Die Kurse sind nach dem Curriculum „Palliative Care für Fachkräfte in der Assistenz und Pflege von Menschen mit einer intellektuellen, komplexen und/oder psychischen Beeinträchtigung“ nach B. Hartmann, M. Kern und H. Reigber konzipiert.
In den Inhalten werden folgende spezielle Anforderungen berücksichtigt: eine hospizliche Begleitung und Palliativversorgung von Menschen mit einer intellektuellen, komplexen und/oder psychischen Beeinträchtigung sowie die Wesenselemente der Eingliederungshilfe.
Assistentinnen und Assistenten für Menschen mit einer Seh- und Hörbeeinträchtigung können nach diesem Weiterbildungskonzept ebenfalls Kompetenzen für ihre Tätigkeit entwickeln.
Die Anforderung der Unterstützung unterscheidet sich jedoch insbesondere im Bereich der Kommunikation.
Zulassungsvoraussetzungen:
Dazu gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich:
Der Abschluss von beiden Modulen entspricht mit insgesamt 160 UE den gesetzlichen Anforderungen (§39a SGB V, §132 i.V.m. §37b SGB V).
Zeitumfang:
Schwerpunkte:
Zertifikatkurse orientieren sich am Curriculum der Bundesapothekerkammer sowie der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
„Palliativpharmazie ist der Beitrag des Apothekers und des pharmazeutischen Fachpersonals zur Palliativversorgung. Die Palliativpharmazie umfasst alle pharmazeutischen Aspekte der Versorgung und Begleitung von Palliativpatienten und ihren Angehörigen, u. a. die Versorgung mit Arzneimitteln, Medikationsmanagement, die pharmazeutische Betreuung und die patientenindividuelle Herstellung von Rezepturen.“ Apothekerinnen und Apotheker nehmen eine zentrale Position in der Arzneimittelversorgung ein: Jedes Arzneimittel wird in Deutschland von pharmazeutischem Fachpersonal abgegeben. Das pharmazeutische Fachpersonal kann durch den professionellen Fokus auf die Arzneimitteltherapie entscheidend dazu beitragen, die jeweils beste Arzneimitteltherapie in einem bestimmten, sich ständig ändernden Kontext zu finden. Neben der Arzneimittelversorgung ist die Apotheke für viele Patientinnen und Patienten und deren An- und Zugehörige wichtiger Ansprechpartner für kleinere und große Probleme, die nicht zwangsläufig mit dem Medikationsregime zusammenhängen müssen. Das Apothekenpersonal kann somit als wichtiger Wegweiser, Vermittler und Vertrauter dienen.
Quelle: www.dgpalliativmedizin.de/sektionen/sektion-apothekerinnen
Zielgruppe:
Die Kurse richteten sich an Apothekerinnen und Apotheker sowie an Pharmazeutisch-technische Angestellte (PtA) und sonstiges pharmazeutisches Personal.
Zeitumfang:
40 UE
Zertifikat:
Bei Erfüllung folgender Voraussetzungen:
Multiprofessioneller Aufbaukurs für Fortgeschrittene
Curriculum
Der multiprofessionelle Palliative Care Kurs im Umfang von 160 UE (à 45 Minuten) orientiert sich an den beiden Curricula:
Zulassungsvoraussetzungen:
Teilnehmende aus dem Bereich Pflege benötigen für diesen Kurs eine dreijährige Ausbildung mit einem staatlichen Examen in Gesundheits- und Krankenpflege bzw. eine dreijährige Ausbildung mit einem staatlichen Examen in Altenpflege.
Teilnehmende aus dem Bereich der psychosozialen Berufsgruppen benötigen ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Psychologie, Theologie o. a. aus dem psychosozialen Bereich (Einzelfallprüfung).
Teilnehmen können auch Ärztinnen und Ärzte und Fachkräfte aus therapeutischen Berufen.
Zeitumfang:
Kursangebot mit 160 UE (à 45 Minuten). Es ist in der Regel aufgeteilt in vier Blockwochen à 40 Stunden. Die Durchführung erstreckt sich auf etwa ein Jahr.
Schwerpunkte:
Durch den multiprofessionellen Ansatz werden die Teilnehmenden zudem auf das Arbeiten mit und innerhalb der regional vernetzten Versorgungsstrukturen vorbereitet.
Quelle: www.dgpalliativmedizin.de/weiterbildung/weiterb-multi
Spiritual/Existential Care interprofessionell (SpECi)
Curriculum:
Um dem wachsenden Bedarf an Kompetenz in der spirituellen/existenziellen Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen gerecht zu werden, wurde im Rahmen des Modellprojekts „Spirituelle Begleitung am Lebensende“ (2020-2024) das Curriculum „SpECi© – Spiritual/Existential Care interprofessionell“ (A. Giebel / J. Albrecht / A. Bussing / Team Curriculum SpECi©) entwickelt, erprobt und wissenschaftlich evaluiert.
Zielgruppen:
alle Berufsgruppen im Gesundheitswesen
Zeitumfang:
10 inhaltliche Module mit insgesamt 40 Unterrichtseinheiten (à 45 Minuten).
Die Schulungen können angeboten werden als Kompaktseminar (5 Tage) sowie als Staffelseminar (3 und 2 Tage) oder an 5 einzelnen Tagen à 8 UE. Möglich ist auch eine Inhouse-Schulung im Rahmen eines Implementierungskonzeptes in Ihren Einrichtungen. Konkrete Kursangebote können Sie unter bildung(at)palliativmedizin.de erfragen.
Schwerpunkte:
Die Schulungen sind weltanschauungsübergreifend und berücksichtigen die Herausforderungen einer kulturell, ethnisch und religiös diversen Gesellschaft. Es baut auf vorhandenen Kompetenzen im Bereich der pflegerischen, ärztlichen, therapeutischen und hospizlichen, insbesondere der palliativen Versorgung auf, befähigt zu einer höheren Wahrnehmungsfähigkeit, sprachlichen Kompetenz und Handlungsfähigkeit im Umgang mit spirituellen und existenziellen Bedürfnissen und nimmt Einfluss auf die Selbstfürsorgekompetenzen der Teilnehmenden.
Modul 1 - Spiritualität – Zugänge und Klärungen, Spiritualität bei Gesundheit und Krankheit
Modul 2 - Spirituelle Bedürfnisse und Spiritual Care-Kompetenzen
Modul 3 - Existenzielle Belange wahrnehmen und erfassen
Modul 4 - Spirituelle und existenzielle Kommunikation in der alltäglichen Berufspraxis
Modul 5 - Achtsamer Umgang mit Anvertrautem – Schnittflächen und Kontexte
Modul 6 - Ist die Seele im Lot? – Gelingende Kommunikation bei unlösbaren Fragen
Modul 7 - Verlust und Trauer begegnen
Modul 8 - Spirituelle Ressourcen und Kraftquellen: Was tröstet?
Modul 9 - Spirituelle Ressourcen und Kraftquellen: Was lässt hoffen?
Modul 10 - Hilfreiche Rituale
Quelle: www.dgpalliativmedizin.de/weiterbildung/spiritual-existential-care-interprofessionell-speci
Nähere Informationen unter:
www.dgpalliativmedizin.de/weiterbildung/spiritual-existential-care-interprofessionell-speci
Palliative Praxis – für Mitarbeitende im Gesundheitswesen
Curriculum:
Der DGP wurde das interdisziplinäre Curriculum „Palliative Praxis“ mit Ende der Förderung im August 2014 von der Robert Bosch Stiftung übertragen. Damit hat die wissenschaftliche Fachgesellschaft auch die Verantwortung für die Weiterentwicklung in Abstimmung mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) übernommen. Die Kurse sind durch die DGP zertifiziert und werden durch DGP-zertifizierte Moderatorinnen und Moderatoren durchgeführt.
Zielgruppen:
Das Angebot ist multiprofessionell ausgerichtet und bietet als Inhouse-Schulung einen Einstieg in Palliative Care mit den Schwerpunktthemen der Demenz oder der Eingliederungshilfe für alle in der Einrichtung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unterschiedlichen Einrichtungen und Settings der (palliativ-)medizinischen Versorgung wie die ambulante oder stationäre, allgemeine oder spezielle Betreuung.
Zeitumfang:
40 UE
Schwerpunkte:
Im Mittelpunkt der Fortbildung „Palliative Praxis“ stehen alte oder von weiteren Erkrankungen betroffene Menschen in ihrer letzten Lebensphase.
Das Fortbildungsangebot nach dem Curriculum „Palliative Praxis“ stellt durch den Einsatz der Storyline-Methode einen spannenden und realitätsnahen Schulungsansatz für verschiedene Berufsgruppen dar.
Weitere Informationen
www.dgpalliativmedizin.de/weiterbildung/weiterbildung-palliative-praxis
Quelle: www.dgpalliativmedizin.de/weiterbildung/weiterbildung-palliative-praxis
Koordinationsfachkraft ambulanter Hospizdienst
Fachkräfte, die die Anerkennung als Koordinationsfachkraft eines ambulanten Hospizdienstes im Sinne des § 39a SGB V anstreben, benötigen ergänzend zur Palliative Care für Pflegekräfte (160 Std.) oder für psychosoziale Berufsgruppen (120 Std.) die Qualifikation „Koordination ambulanter Hospizdienste“ und die Qualifikation „Führungskompetenz in ambulanten Hospizdiensten“.
Koordination ambulanter Hospizdienste
Curriculum:
Curriculum für die Koordination Ambulanter Hospizdienste von Robert Raß
Zielgruppen:
Koordinatoren, Sozialarbeiter, Pflegende und Seelsorger, die in der Palliativmedizin und Hospizarbeit tätig sind und deren Arbeitsschwerpunkt in der Koordination liegt.
Zeitumfang:
40 Stunden
Schwerpunkte:
Führungskompetenz in ambulanten Hospizdiensten
Zielgruppe:
Koordinatoren nach § 39a SGB V, Einsatzleiter ehrenamtlicher Hospizbegleiter; Interessierte, die sich für die Tätigkeit als Koordinationsfachkraft qualifizieren möchten
Zeitumfang:
80 Stunden
Schwerpunkte:
Quelle: www.juliusspital-palliativakademie.de/qualifizierungskurse/index.html
Zur Wahrnehmung von Autonomie am Lebensende dienen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht als zentrale Elemente, die seit 2009 in Deutschland auch juristisch abgesichert sind. Diese Instrumente wurden im Konzept „Advance Care Planning" (ACP) zu einer umfassenden Vorsorgeplanung weiterentwickelt, die zu einer besseren Versorgungssituation am Lebensende führen kann.
Zielgruppe:
Pflegekräfte, Ärzte, Erzieher, Heilerziehungskräfte und Heilpädagogen, Personen mit Studienabschluss in Gesundheits- und Pflegewissenschaften bzw. Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften
Weitere Informationen unter:
www.advancecareplanning.de/qualifikation/acp-gespraechsbegleiter/
Quelle: www.advancecareplanning.de/qualifikation/acp-gespraechsbegleiter/
Curriculum "Ethikberatung im Gesundheitswesen" der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM).
Zielgruppe:
Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger
Die Fortbildung richtet sich an alle, die in ihren Einrichtungen (Krankenhaus, Seniorenheim, ambulanter Bereich) Ethikberatungen anbieten oder entsprechende Strukturen, wie das klinische Ethikkomitee, aufbauen wollen. Sie führt in die Grundlagen der Ethikberatung ein und gibt einen Überblick über den Entwicklungsstand der angewandten Gesundheitsethik in verschiedenen Praxisfeldern.
Schwerpunkte:
Ethische Fragen der Therapiebegrenzung, der Einsatz von Instrumenten zur Willensbekundung (Patientenverfügungen sowie "Behandlung im Voraus planen") oder auch Herausforderungen des Andersseins (Demenz) beschäftigen zunehmend Akteure der medizinischen und pflegerischen Handlungspraxis. Aktuell fordern uns darüber hinaus kulturelle Fragen (Migration). Gerade für den Prozess der Entscheidungsfindung können Konzepte zur Beratung und Begleitung der beteiligten Personen hilfreich sein.
Darauf aufbauend sind verschiedene Module für die Zertifizierung zum „Koordinator für Ethikberatung im Gesundheitswesen„ möglich.
Quelle: www.juliusspital-palliativakademie.de/qualifizierungskurse/ethikberatung/index.html
Nähere Informationen unter:
www.dgpalliativmedizin.de/allgemein/masterstudiengaenge
Qualifizierungskurs ehrenamtliche Hospizbegleitung
Qualifiziert ausgebildete Hospizbegleiterinnen und -begleiter besuchen Menschen in ihrer letzten Lebensphase im Krankenhaus, im Altenheim oder zu Hause in der Familie. Sie schenken Zeit, hören zu, sprechen und schweigen und sind da. Die Begleitung richtet sich nach den Wünschen der Betroffenen und ihren Angehörigen sowie den Möglichkeiten der qualifiziert ausgebildeten Hospizbegleiterinnen und -begleiter.
Zeitumfang:
Nach dem Celler Modell werden Grundkurse mit 9 Einheiten, anschließender Praxisphase mit insgesamt 40 Stunden und einem Vertiefungskurs mit 9 Einheiten angeboten.
Für die Begleitung werden die Teilnehmenden gründlich vorbereitet, die Inhalte beschäftigen sich mit den Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer.
An 18 Abenden werden Grundlagen für dieses herausfordernde und persönlich bereichernde Ehrenamt vermittelt.
Nähere Informationen und aktuelle Angebote in der Region von Qualifizierungskursen unter
Basisqualifikation Trauerbegleitung
Qualifizierte Trauerbegleitung und -beratung ist ein wichtiger Schritt, um der Tabuisierung der Trauer in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken und die gesamtgesellschaftliche Trauerkultur zu stärken. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und dem Bundesverband Trauerbegleitung (BVT) hat der DHPV einen gemeinsamen Rahmen für die Qualifizierung zur Trauerbegleitung und Trauerberatung im Kontext der Hospizarbeit und Palliativversorgung mit erarbeitet.
Quelle: www.dhpv.de/themen_trauerbegleitung.html
Nähere Informationen und aktuelle Angebote in der Region von Qualifizierungskursen unter